Kapitel 5: Pädagogische Hilfsmaßnahmen: Diagnose Lernstörung – und was nun?
1Véronique Cornu, Anne Bodé, Alex Kockhans, Tessa Lehnert, Diane Marx & Sandy Spielmann
5.1 Einleitung
2Ist die Diagnose einer Lernstörung gestellt, stellt sich für alle Beteiligten die Frage: und was nun?
3Die Diagnosestellung ist ein langwieriger Prozess, sie stellt allerdings kein Ziel in sich dar. Ausgehend von der gestellten Diagnose sollten dann Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen erfolgen, die es der Schülerin oder dem Schüler ermöglichen sich entsprechend ihrer oder seiner Fähigkeiten weiter zu entwickeln und so ihr oder sein größtmögliches schulisches Potential entfalten und ausschöpfen zu können. Da es sich bei Lernstörungen um umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten handelt, kommt dem schulischen Kontext der betroffenen Schülerin oder des betroffenen Schülers in diesem Fall eine ganz besondere Bedeutung zu. Obwohl sich die aus einer Lernstörung ergebenden Schwierigkeiten auf alle Bereiche des täglichen Lebens auswirken können, zeigen sie sich doch in der Schule am Allerdeutlichsten. Dies führt oftmals zu einer Belastung aller Beteiligten: der Schülerin oder des Schülers, der Eltern (oder Erziehungsberechtigten) und der Lehrpersonen.
4Das vorliegende Kapitel soll einen Überblick über konkrete pädagogische Hilfs- und Anpassungsmaßnahmen geben, die innerhalb des Schulalltags der betroffenen Schülerinnen und Schüler umgesetzt werden können. Anhand von den Fallbeispielen (s. a. Kapitel 6) soll eine konkrete Umsetzung solcher Maßnahmen veranschaulicht werden. An dieser Stelle ist es uns wichtig zu betonen, dass sich dieses Kapitel explizit auf Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten spezifischen Lernstörung bezieht. Somit sind die vorgeschlagenen Anpassungs- und vor allem auch die Kompensationsmaßnahmen nicht unbedingt für Schülerinnen und Schüler geeignet, bei denen eine Lernschwierigkeit aufgrund von äußeren Umständen (wie z. B. das Nicht-Beherrschen der Unterrichtssprache) vorliegt. Zu bemerken ist, dass die weiter unten vorgeschlagenen Förderprogramme auch bei Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten eingesetzt werden können. Man kann davon ausgehen, dass bei Letzteren die beobachteten Rückstände durch eine geeignete Förderung in größeren Teilen aufholbar sind (wenn es die äußeren Umstände zum gegebenem Zeitpunkt zulassen), wohingegen eine Schülerin oder ein Schüler mit einer Lernstörung nie das Niveau erreichen wird, welches für ihre oder seine Alters- beziehungsweise Klassenstufe zu erwarten wäre.
5Die Diagnose einer Lernstörung kann verschiedene Konsequenzen für die Betroffenen mit sich bringen, die sich beispielsweise auf der schulischen Ebene, aber auch auf der sozialen Ebene bemerkbar machen können. Es ist daher unabdingbar, dass die Diagnose gut fundiert ist. Dies stellt allerdings, wie bereits eingangs erwähnt, einen meist langwierigen Prozess dar. Besonders für Lehrpersonen wird die Dauer dieses diagnostischen Prozesses als sehr lange wahrgenommen, da sie die Schwierigkeiten ihrer Schülerin oder ihres Schülers täglich bemerken und trotzdem das Gefühl haben, es passiere nichts oder dass sie nicht genügend helfen können. Deshalb erschien es uns wichtig zusätzlich zu diesem Kapitel einen Ideenkatalog aufzunehmen, welcher von Fachkräften des CDA zusammengestellt wurde (s. a. Kapitel 7). Dieser kann von Lehrpersonen genutzt werden, um einen Einblick in mögliche pädagogische und didaktische Anpassungen zu erhalten, die sowohl bei Lernschwierigkeiten als auch bei Lernstörungen zum Tragen kommen können. Es handelt sich hierbei um „Tricks“, die in die tägliche Unterrichtsroutine eingebettet werden können. Viele dieser kleinen Tricks können auch schon vor der Diagnosestellung umgesetzt werden und können für alle Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten in einem bestimmten Bereich haben, förderlich sein. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass es nicht die „eine“ Anpassung gibt, die allen Schülerinnen und Schülern zugutekommt. Es ist für jedes Kind, oder mit dem Kind gemeinsam auszuprobieren, welche Anpassungen hilfreich sind und vom Kind auch als solche wahrgenommen werden.
6Die gesamten Maßnahmen, die im Rahmen von Lernstörungen Verwendung finden, sollten immer mit einem inklusiven Blick erfolgen. Das oberste Ziel aller angebotenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen sollte sein, dass das Kind in der Regelschule seinen Schulalltag so selbstständig wie möglich meistern kann.
5.2 Pädagogische Maßnahmen
7Das vorliegende Kapitel ist auf den luxemburgischen Schulkontext ausgerichtet und die beschriebenen Maßnahmen erfolgen in genau diesem. Im Bereich der Grundschule (école fondamentale) ist das luxemburgische Bildungssystem derzeit (seit 2017) auf drei Ebenen organisiert: die lokale, die regionale und die nationale Ebene (s. a. Kapitel 4).
8Auf lokaler Ebene (Schulebene) können verschiedene Fördermaßnahmen als auch Anpassungen durch die instituteurs spécialisés dans la scolarisation des enfants à besoins éducatifs particuliers ou spécifiques (I-EBS) eingeleitet werden. Auf regionaler Ebene können die Fachpersonen der équipes de soutien des élèves à besoins éducatifs particuliers ou spécifiques (ESEB) unterschiedliche Unterstützungsmaßnahmen anbieten und weitere Empfehlungen im Bereich der Anpassungen und der Förderung für die lokale Ebene geben, basierend auf die festgestellten Stärken und Schwächen der Schülerin oder des Schülers. Durch die Diagnose einer Lernstörung (die die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler auf nationaler Ebene gestellt bekommt) hat diese oder dieser das Recht auf Kompensationsmittel. In Zusammenarbeit mit der regionalen commission d’inclusion (CI), kann das spezifische Material zu Verfügung gestellt und durch das Centre pour le développement des apprentissages Grande-Duchesse Maria Teresa (CDA) eingeführt werden.
9Im Folgenden sollen die verschiedenen Möglichkeiten und pädagogischen Maßnahmen, die bei Schülerinnen und Schülern mit spezifischen Lernstörungen zur Anwendung kommen können, näher dargestellt werden. Man kann drei inhaltliche Formen von Maßnahmen unterscheiden: Förder-, Anpassungs- und Kompensationsmaßnahmen. Zuerst werden allgemeine Prinzipien dieser Formen bezüglich verschiedener Maßnahmen dargestellt. Anschließend wird eine Auswahl bereichsspezifischer Maßnahmen für jeden Teilleistungsbereich genauer dargestellt.
5.2.1 Förderung, Anpassungen und Kompensation
10Im Bereich der Maßnahmen, im Zusammenhang mit einer Lernstörung, kann grob zwischen drei Formen unterschieden werden: Förderung, Anpassungen und Kompensationsmaßnahmen. In den meisten Fällen erweist sich eine Maßnahmenkombination unter Einbezug aller drei Formen als nötig. Bevor wir genauer auf diese verschiedenen Formen eingehen, soll eine kurze Begriffsbestimmung erfolgen:
- Unter dem Begriff „Förderung“ verstehen wir eine problemspezifische Intervention (Training), die an den diagnostizierten Schwierigkeiten der Schülerin oder des Schülers ansetzt und welche die Aufarbeitung dieser zum Ziel hat.
- „Anpassungen“ sind Umweltveränderungen die die Verringerung der Benachteiligung der Schülerin oder des Schülers aufgrund seiner Lernstörung verfolgen (z. B. Zeitverlängerung).
- Bei der „Kompensation“ akzeptiert man die Schwächen der Schülerin oder des Schülers und der Fokus richtet sich auf die Stärken des Kindes. Ziel ist es bei dieser Herangehensweise gemeinsam mit dem Kind Ressourcen zu erarbeiten, welche es ihm ermöglichen seine Einschränkungen zu akzeptieren und diese zu „kompensieren“ (z. B. durch Hilfsmittel) um so seinen (Schul-)Alltag so selbstständig wie nur möglich meistern zu können.
12Bei der Förderung im Rahmen von Lernstörungen sind verschiedene Aspekte besonders zu beachten. Ganz besonders wichtig erscheint es uns hervorzuheben, dass sich über eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien hinweg der Befund herauskristallisiert hat, dass ein problemspezifisches Training erfolgen sollte (s. a. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V., 2015, 2018). Demnach sollte bei einem Training für einen spezifischen Lernbereich, zum Beispiel die Leseflüssigkeit, genau diese Fähigkeit trainiert werden, und nicht auf allgemeinere Trainingsmethoden wie zum Beispiel Training der visuellen und/oder auditiven Wahrnehmung, zurückgegriffen werden. Solche allgemeinen Trainingsmethoden haben sich als unzulänglich herausgestellt (s. a. DGKJP, 2015). Welche Inhalte genau zu trainieren sind, ist immer von den testdiagnostischen Ergebnissen abhängig.
13Dieses Kapitel beinhaltet einen Abschnitt, welcher sich den verschiedenen Fördermöglichkeiten für die Bereiche Lesen, Rechtschreibung und Rechnen genauer widmet. In diesen Abschnitten werden verschiedene Förderprogramme und Lernsoftwares dargestellt. Dabei ist aber zu beachten, dass eine spezifische Förderung der Schülerin oder des Schülers auch ein gewisses Maß an Individualität erfordert. Dies bedeutet, dass die Förderung, welche sie oder er erhält, an ihr oder sein Profil aus Stärken und Schwächen und an ihre oder seine individuelle Sprachsituation (mündliche Kompetenzen in der Erstsprache und in der zu erlernenden Sprache) angepasst werden sollte. Allerdings sollte man sich im Rahmen von Lernstörungen bewusst sein, dass Förderungen zwar sinnvoll sind, allerdings wird die Schülerin oder der Schüler aufgrund der Persistenz einer Lernstörung den Rückstand zu gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern nie aufholen können. Die Förderung ermöglicht es ihr oder ihm dennoch, Fortschritte in den trainierten Bereichen zu machen, auch wenn das Ausmaß der Fortschritte der besten Förderung nie so sein wird, dass man von einer „Heilung“ sprechen könnte. Deshalb sind in den meisten Fällen auch gleichzeitig Anpassungs- und Kompensationsmaßnahmen nötig. Insbesondere wenn die Diagnose schon länger vorliegt und in dem umschriebenen Teilleistungsbereich kaum Lernfortschritte zu verzeichnen sind, dann sollte der primäre Fokus auf Kompensationsstrategien beziehungsweise Anpassungen gelegt werden, um der Schülerin oder dem Schüler ein Höchstmaß an Autonomie und Teilhabe zu ermöglichen.
14Anpassungen im Rahmen von spezifischen Lernstörungen haben den Nachteilsausgleich zum Ziel. Ziel dieser Anpassungen ist nicht der Schülerin oder dem Schüler einen Vorteil gegenüber ihren oder seinen Mitschülerinnen und -schülern zu verschaffen, sondern die Benachteiligungen, denen Erstere aufgrund ihrer Lernstörung im (Schul-)Alltag begegnen, durch spezifische Anpassungen auszugleichen. Deshalb ist es wichtig, ihre oder seine Schwierigkeiten genau zu kennen um zu verstehen, bei welchen Aktivitäten und Aufgaben diese ihre oder seine Leistung negativ beeinflussen können. Im Ideenkatalog (s. a. Kapitel 7) sind auch verschiedene Anpassungsmöglichkeiten aufgelistet. Hierbei handelt es sich um allgemeine Anpassungen, welche auch teilweise im Gesetzestext der aménagements raisonnables (Loi du 15 juillet 2011 visant l’accès aux qualifications scolaires et professionnelles des élèves à besoins éducatifs particuliers, s. a. Journal Officiel du Grand-Duché de Luxembourg, Mémorial A, No 150 du 15 juillet 2011) verankert sind. Dieser Gesetzestext beschränkt sich auf die Sekundarstufe, allerdings sind die darin festgehaltenen Anpassungen in der Form auch sinnvoll auf den Grundschulkontext übertragbar (s. a. Art. 29, de la loi du 20 juillet 2018 portant création de Centres de compétences en psycho-pédagogie spécialisée en faveur de l’inclusion scolaire, s. a. Journal Officiel du Grand-Duché de Luxembourg, Mémorial A, No 664 du 18 août 2018). Anpassungen, die bereichsübergreifend sind, sind zum Beispiel mehr Zeit bei der Prüfungs- und Testbearbeitung oder die Durchführung von Prüfungen in einem separaten Raum. Im Abschnitt zu den spezifischen Anpassungen werden mögliche Anpassungen, die für den betroffenen Teilleistungsbereich (Lesen, Rechtschreibung und/oder Rechnen) spezifischer sind, dargestellt.
15Für Lehrpersonen und/oder Eltern (oder Erziehungsberechtigte) ist es oft schwer sich von dem Gedanken zu lösen, dass man durch vermehrtes und intensives Üben doch noch Fortschritte erreichen kann. Der Fokuswechsel von der Förderung hin zur Kompensation stellt oft eine schwierige Entscheidung dar. Man muss sich die Frage stellen, ab wann man von dem Üben der Inhalte, welche das Kind nicht beherrscht, absieht, und versucht diese Defizite zu kompensieren anstatt direkt aufzuarbeiten. Dadurch akzeptiert man endgültig, dass das Kind in den umschriebenen Bereichen auch keine weiteren, bedeutsamen Fortschritte mehr machen wird. Da es sich hier um eine schwerwiegende Entscheidung mit weitreichenden Folgen für die gesamte weitere Schullaufbahn handelt, ist es wichtig, dass diese auf einer standfesten Diagnostik begründet ist und nur für solche Schülerinnen und Schüler zur Anwendung kommt, bei denen auch tatsächlich eine spezifische Lernstörung diagnostiziert wurde. Dies ist eine Entscheidung, die oft nur von mehreren Akteurinnen und Akteuren gemeinsam getroffen werden kann (im folgenden Abschnitt gehen wir noch einmal auf die Wichtigkeit dieser interdisziplinären Zusammenarbeit ein).
5.2.2 Absprache unter den beteiligten Akteurinnen und Akteuren
16Im Rahmen von spezifischen Lernstörungen ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit meist unabdingbar. Bei einer Vielzahl der Schülerinnen und Schüler, bei denen eine spezifische Lernstörung diagnostiziert wurde, sind bereits mehrere Förderangebote ausprobiert und in Anspruch genommen worden. Nicht selten kommt es vor, dass ein Kind mehrere Förderungen innerhalb und außerhalb der Schule erhält. Oft wird in den jeweiligen Sitzungen und von den jeweiligen Akteurinnen und Akteuren an einem Symptombereich (z. B. Schriftsprache) gearbeitet. Allerdings kann es somit vorkommen, dass zwar mehrere Akteurinnen und Akteure an einem Symptombereich arbeiten, dies allerdings mit unterschiedlichen Methoden (z. B. Sprachtherapeutin oder -therapeut (orthophoniste) benutzt andere Methoden als Förderlehrperson), was unbedingt vermieden werden sollte, um Verwirrungen oder ausbleibende Transfereffekte bei der Schülerin oder dem Schüler zu vermeiden.
17Da solche Fälle häufig vorkommen, ist eine Absprache aller beteiligten Akteurinnen und Akteure unerlässlich. Des Weiteren sollten Prioritäten, welche sich aus einer gut begründeten Diagnose ableiten lassen, identifiziert und festgelegt werden. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sich, sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Alltag, nicht ausschließlich auf die Schwächen des Kindes fokussiert wird, sondern auch seine oder ihre Stärken mitbeachtet werden. So sollten innerhalb der Schule nicht zwangsläufig die Kurse, welche die Schülerin oder der Schüler gerne mag und in denen er auch gute Leistungen zeigt, durch Förderkurse in dem Schwierigkeitsbereich ersetzt werden. Außerhalb der Schule ist es wichtig darauf zu achten, dass das Kind genügend Freizeit hat, um Aktivitäten nachzugehen die es gerne mag und wo es auch Erfolgserlebnisse zu verzeichnen hat. Eine regelmäßige Evaluation der beanspruchten Förderangebote durch die Beteiligten ist wichtig, um festzustellen, ob alle Förderungen zu einem bestimmten Zeitpunkt (noch) sinnvoll und zielführend sind, und auch ob weitere Anpassungen nötig sind.
18Abschließend bleibt zu bemerken, dass eine gute Zusammenarbeit und eine regelmäßige Absprache mit den Eltern (oder Erziehungsberechtigten) bei Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten insgesamt elementare Bestandteile einer gelungenen Förderung darstellen.
5.3 Bereichsspezifische Förderung, Anpassungen und Kompensationsmittel
5.3.1 Lesen - Spezifische Förderung, Förderprogramme und Lernsoftwares
19Im Rahmen der spezifischen Förderung sollten sich die Übungen an den Schwierigkeiten der Schülerin oder des Schülers, welche im Rahmen des diagnostischen Prozesses ausgemacht wurden, orientieren. Basierend auf der evidenz- und konsensbasierten Leitlinie (S3) der DGKJP (2015) werden, je nach Schwierigkeitsprofil, „Übungen zur Graphem-Phonem-Korrespondenz und Phonem-Graphem-Korrespondenz, zum Segmentieren einzelner Wörter in ihre Phoneme, Morpheme, Silben oder Onset und Silbenreim, sowie das Verbinden von Phonemen zu einem Wort“ erachtet (DGKJP, 2015, S. 36). Darüber hinaus ist der S3-Leitlinie zu entnehmen, dass „ergänzend zu den Übungen auf Phonem- und Wortebene, systematische Übungen zu Sätzen und Texten durchgeführt werden sollten“ (DGKJP, 2015, S. 36).
20Nicht isoliert sollten hingegen folgende Übungsmethode angewandt werden: Ganzwortlesemethode, Förderung der phonologischen Bewusstheit, des Textverständnisses und der Aufmerksamkeit (s. a. DGKJP, 2015). Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen (z. B. Galuschka et al., 2014; Ise et al., 2012) wird zudem von den folgenden Förderkonzepten und –methoden inzwischen explizit abgeraten: allgemeine auditive, visuelle und/oder audiovisuelle Wahrnehmungs- und Verarbeitungsinterventionen; medikamentöse Behandlung; Irlen-Linsen oder Farbfolien; Prismenbrillen; neuropsychologische Hemisphärenstimulation; alternativmedizinische Methoden; Nahrungsergänzungsmittel; motorische Übungen zur Beseitigung eines persistierenden asymmetrisch tonischen Nackenreflexes; visuelles Biofeedback und monokulare Okklusion (s. a. DGKJP, 2015).
21In der folgenden Tabelle sind verschiedene Programme und Lernsoftwares aufgelistet die im Rahmen einer Lesestörung sinnvoll sein können (s. a. Tabelle 5.1). Für jedes Programm ist ein Altersbereich angegeben. Allerdings können viele dieser Programme auch für etwas ältere Schülerinnen und Schüler mit Lernstörungen hilfreich sein, wenn sie dessen Niveau entsprechen. Es handelt sich hierbei um eine Auswahl verschiedener Programme, die entweder evidenzbasiert sind, d.h. mindestens eine wissenschaftliche Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit vorliegt, oder aufgrund ihres didaktischen Aufbaus besonders hervorstechen.
| Förderprogramme | Sprache* | Inhaltliche Förderschwerpunkte | Altersbereich |
| Kieler Leseaufbau (Dummer-Smoch & Hackethal, 2007) | D | 21
| Ab der 1. Klasse |
| Der Rundgang durch Hörhausen (Martschinke et al., 2019) | D | Phonologische Bewusstheit | 1. Klasse |
| Leichter lesen und schreiben lernen mit der Hexe Susi (Forster & Martschinke, 2011) | D | 21
| 1. Klasse |
| Hören, lauschen, lernen 2 (Plume & Schneider, 2004) | D | 21
| Vorschule bis 2. Klasse |
| Lautgetreue Lese- Rechtschreibförderung (Reuter-Liehr, 2008) | D | 21
| 1. bis 6. Klasse |
| Flüssig lesen lernen (Tacke, 2012a, 2012b) | D | 21
| 1. bis 2. Klasse 3. bis 4. Klasse |
| Lernsoftwares | Inhaltliche Förderschwerpunkte | Altersbereich | |
| CELECO – Richtig lesen lernen (Werth et al., 2003) | D | Lesestrategien | Ab der 1. Klasse |
| Lesespiele mit Elfe und Mathis (Lenhard et al., 2015) | D | 21
| 1. bis 6. Klasse |
| LESIKUS® Deutsch (Scherling et al., 2011) | D | 21
| Ab der 1. Klasse |
| Meister Cody: Namagi (Kaasa health, 2016) | D | 21
| Vorschule, 1. bis 2. Klasse |
| Lautarium (Klatte et al., 2017) | D | 21
| 1. bis 2. Klasse |
| Der neue Karolus (Dummer-Smoch & Hackethal, 2010) | D | Lernsoftware als Ergänzung zum Kieler Leseaufbau (s. a. Programme) | 1. Klasse bis Erwachsenenalter |
| Graphogame (Grapho Group Oy, 2017) | F | Graphophonologisches Dekodieren | Ab der 1. Klasse |
22*D = Deutsch; F = Französisch
5.3.2 Lesen – Anpassungen
23In Tabelle 5.2 sind mögliche Anpassungen aufgeführt, die im Rahmen von Lesestörungen vorgenommen werden können. Bei diesen Anpassungen handelt es sich um Maßnahmen, die darauf abzielen, Nachteile aufgrund der Lernstörung auszugleichen (s. a. Tabelle 5.2).
| Mögliche Anpassungen im Rahmen von Lesestörungen (in Anlehnung an Schulte-Körne & Galuschka, 2019) |
23
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5.3.3 Lesen - Kompensation: Technische Hilfsmittel
24Im Rahmen einer Lesestörung können technische Arbeitsmittel eine wertvolle Hilfe für die Schülerin und den Schüler darstellen, die es ihnen ermöglichen ihre oder seine Nachteile in den verschiedenen Schulfächern wie auch im Alltag, zumindest teilweise, auszugleichen und so ihre oder seine Autonomie zu steigern (s. a. Tabelle 5.3). Unerlässlich ist es allerdings, dass der Umgang mit den jeweiligen Hilfsmitteln eingeübt wird, damit sie der Schülerin und dem Schüler tatsächlich nützlich sind. Die folgende Liste ist keineswegs erschöpfend (und die Unterschiede bezüglich der Kosten sind unbedingt zu beachten). Die Empfehlungen der Benutzung der Kompensationsmittel benötigen die Zustimmung der CI.
| Technische Hilfsmittel bei Lesestörungen |
24
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5.3.4 Rechtschreibung - Spezifische Förderung, Förderprogramme und Lernsoftwares
25Im Rahmen der Diagnostik einer Rechtschreibstörung, können bestimmte Fehlerprofile von Schülerinnen und Schülern ausgemacht werden, die hinsichtlich der Förderplanung besonders zu berücksichtigen sind. So kann man grob zwischen Schwierigkeiten beim lautgetreuen Schreiben und Schwierigkeiten, die auf mangelndes Regelwissen und/oder Schwierigkeiten beim Abspeichern von Graphemfolgen/Wörtern zurückzuführen sind, unterscheiden. Letzteres ist insbesondere bei nicht transparenten Schriftsprachsystemen (z. B. Französisch oder Englisch) von zentraler Bedeutung.
26Basierend auf dem jeweiligen Schwierigkeitsprofil können unterschiedliche Förderschwerpunkte sinnvoll sein. Solche Schwerpunkte können die Silben- und Lautbewusstheit, die Phonem-Graphem-Zuordnung, Gedächtniseinträge von Graphemfolgen und Regel- und Morphemwissen sein (DGKJP, 2015). Die beiden ersten Schwerpunkte sind besonders beim lautgetreuen Schreiben wichtig.
27In der folgenden Tabelle sind Förderprogramme und Lernsoftwares aufgeführt, die bei Rechtschreibstörungen verwendet werden können (s. a. Tabelle 5.4).
| Förderprogramme | Sprache* | Inhaltliche Förderschwerpunkte | Altersbereich |
| Kieler Rechtschreibaufbau (Dummer-Smoch & Hackethal, 2002) | D | Orthographische Schwierigkeiten | Ab der 1. Klasse |
| Das Marburger Rechtschreibtraining (Schulte-Körne & Mathwig, 2013) | D | Rechtschreibregeln | 2. bis 5. Klasse |
| PHONIT: Ein Trainingsprogramm zur Verbesserung der phonologischen Bewusstheit und
Rechtschreibleistung im Grundschulalter (Stock & Schneider, 2011) | D | 27
| 1. bis 3. Klasse |
| Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung (Reuter-Liehr, 2008) | D | 27
| 1. bis 6. Klasse |
| FRESCH – Freiburger Rechtschreibschule (Brezing et al., 2018) | D | Ganzheitliche Methode zum lautgetreuen Schreiben und der Erarbeitung von Rechtschreibregeln | Ab der 1. Klasse |
| Lernsoftwares | Inhaltliche Förderschwerpunkte | Altersbereich | |
| Dybuster – Orthograph (Dybuster AG, o. D. b) | D, F | 27
| Ab der 1. Klasse |
| Der neue Karolus (Dummer-Smoch & Hackethal, 2010) | D | Lernsoftware als Ergänzung zum Kieler Leseaufbau (siehe Programme) | 1. Klasse bis Erwachsenenalter |
| MORPHEUS (Kargl & Purgstaller, 2010) | D | Morphematisches Rechtschreibprinzip | 4. bis 8. Klasse |
| Lautarium (Klatte et al., 2017) | D | 27
| 1. bis 2. Klasse |
| Grundwortschatz-Training (GUT; 1-3) (Grund, 2009) | D | 27
| 2. bis 8. Klasse |
28*D = Deutsch; F = Französisch
5.3.5 Rechtschreibung – Anpassungen
29Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über mögliche Anpassungen, die im Rahmen von Rechtschreibstörungen vorgenommen werden können (s. a. Tabelle 5.5).
| Mögliche Anpassungen im Rahmen von Rechtschreibstörungen (u. a. in Anlehnung an Schulte-Körne & Galuschka, 2019) |
29
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5.3.6 Rechtschreibung - Kompensation: Technische Hilfsmittel
30Bei Rechtschreibstörungen ist der Einsatz von Rechtschreibkorrekturprogrammen eine äußerst sinnvolle Hilfestellung (s. a. Tabelle 5.6). Damit die Schülerin oder der Schüler auch vom Schreiben am Computer oder auf dem Tablet profitieren kann, erfordert es jedoch einer gewissen Übung oder idealerweise einem spezifischen Training (z. B. Training zum 10-Fingerschreiben; eine kostenfreie Software speziell für Kinder findet man unter http://www.tipptrainer-calli-clever.de, www.typingclub.com oder auch die Dactylo Zoo App). Falls diese Übung nicht erfolgt, ist das Tippen sehr mühselig und wird von der Schülerin oder dem Schüler eher als Hindernis empfunden. An dieser Stelle sollte auch angemerkt sein, dass die folgende Liste nicht erschöpfend ist (und die Unterschiede bezüglich der Kosten zu beachten sind). Wie bereits oben erwähnt benötigen die Empfehlungen der Benutzung der Kompensationsmittel die Zustimmung der CI.
| Technische Hilfsmittel bei Rechtschreibstörungen |
30
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5.3.7 Rechnen - Spezifische Förderung, Förderprogramme und Lernsoftwares
31Ähnlich wie bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung, ist bei der Förderung im Rahmen von Rechenstörungen auch von dem individuellen Profil der Schülerin oder des Schülers auszugehen. Hier ist es besonders wichtig die sogenannten basisnumerischen Fähigkeiten (u. a. Mengenbegriff, Zahlverständnis, Repräsentation des Zahlenraums) abzuklären, da die Förderung, falls nötig, genau hier ansetzen sollte. Da die Entwicklung mathematischer Fertigkeiten (quasi-)hierarchisch verläuft, bauen komplexere Fertigkeiten (z. B. Rechnen) auf grundlegenderen Fertigkeiten (z. B. Zahlenverständnis) auf (von Aster & Shalev, 2007) und sollten somit Ausgangspunkt der spezifischen Förderung sein.
32Im Rahmen der Förderung bei Rechenstörungen kommt dem Einsatz von sogenannten Anschauungshilfen eine wichtige Rolle zu. Hierbei handelt es sich um „Überbrückungshilfen“, welche eingesetzt werden, um Zahlgrößen begreifbar und manipulierbar zu machen (Landerl et al., 2017). Dabei sollten diese Anschauungshilfen das ultimative Ziel verfolgen, eine feste konkrete Zahlenrepräsentation aufzubauen um dadurch eine abstrakte Zahlenrepräsentation aufbauen zu können. Entsprechend ist es wichtig, wenn diese Hilfsmittel in der Förderphase Verwendung finden und sich Fortschritte im Bereich der Zahlenrepräsentation feststellen lassen, die Anschauungshilfen zum gegebenen Zeitpunkt wieder zu entfernen. Hier ist eine gestufte Vorgehensweise die Methode der Wahl. Ein Beispiel für eine solche gestufte und gut strukturierte Methode die den Aufbau der Zahlenrepräsentation im Hunderterraum fördert und zum Ziel das Loslösen von zählbasierten Rechenstrategien hat, ist die Rechenschiebermethode wie sie bei Wartha und Kollegen (2019) verwendet wird. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass man sich auf ein Anschauungsmaterial festlegt. Der Umgang mit diesem Material sollte systematisch eingeübt werden, denn auch das beste Material nützt wenig, wenn man nicht weiß, wie es richtig benutzt wird und eingesetzt werden kann.
33Auch sollte darauf geachtet werden, dass diese Anschauungshilfen das zehnerbasierte Stellenwertsystem strukturiert abbilden (Landerl et al., 2017). Beispiele hierfür sind der Rechenschieber oder der Zehnersystemsatz (Veranschaulichung anhand von Einer-Würfeln, Zehnerstangen, Hunderterplatten und Tausenderwürfeln). So ist zum Beispiel von den bekannten „Cuisenaire-Stäbchen“, insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im rechnerischen Bereich, eher abzuraten, da das Risiko besteht, dass primär die Farben der Stäbchen als ihre Zahlgröße beachtet wird (Landerl et al., 2017). Auch die weit verbreitete Hundertertafel ist kritisch zu betrachten, da sie keine Einsicht in die räumliche Organisation und Orientierung des Zahlenraums gewährt (z. B. Distanz zwischen 10 und 11 ist vergleichsweise groß, zur 20 hingegen vergleichsweise relativ klein) (für eine vertiefte Diskussion s. a. Gaidoschik, 2015; Lorenz, 2017). In der Praxis kommt es auch nicht selten vor, dass Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Bereich des Rechnens, sich die Hundertertafel beim Lösen von Rechenaufgaben visualisieren und die Rechenaufgaben durch „zählendes Rechnen“ lösen. Dies ist dahingehend problematisch, da es sich beim zählenden Rechnen um eine unreife Rechenstrategie handelt, die äußerst aufwendig und fehleranfällig ist. Deshalb ist ein sorgsames Abwägen der Vor- und Nachteile des verwendeten Materials für die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler ratsam.
34Die in der Tabelle (s. a. Tabelle 5.7) aufgelisteten Förderprogramme basieren größtenteils auf den Empfehlungen der „S3-Leitlinie: Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung“ (DGKJP, 2018).
| Förderprogramme | Sprache* | Inhaltliche Förderschwerpunkte | Altersbereich |
| Dortmunder Zahlbegriffstraining (Moog & Schulz, 2005) | D | 34
| 1. bis 4. Klasse |
| MARKO-T (Gerlach et al., 2013) | D | 34
| 5 bis 8 Jahre |
| Mengen, zählen, Zahlen (Krajewski et al., 2013) | D | 34
| Kindergarten bis 1. Klasse |
| Lernsoftwares | Inhaltliche Förderschwerpunkte | Altersbereich | |
| Dybuster Calcularis (Dybuster AG, o. D. a) | D, F | 34
| 1. bis 5. Klasse |
| La course aux nombres (Wilson & Dehaene, 2004) | F | 34
| 4 bis 8 Jahre |
| L’attrape-nombres (Unité INSERM-CEA de NeuroImagerie Cognitive, 2011) | F | 34
| 5 bis 10 Jahre |
| Meister Cody – Talasia (Kaasa health, 2013) | D | 34
| 1. bis 4. Klasse |
35*D = Deutsch; F = Französisch
5.3.8 Rechnen – Anpassungen
36Geeignete Anpassungen, die im Rahmen von Rechenstörungen genutzt werden können, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt (s. a. Tabelle 5.8).
| Mögliche Anpassungen im Rahmen von Rechenstörungen |
36
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5.3.9 Rechnen - Kompensation: Technische Hilfsmittel
37Besonders der Taschenrechner ist ein klassisches und einfaches technisches Hilfsmittel, welches bei einer Rechenstörung oft unabdingbar ist. In der folgenden Liste (s. a. Tabelle 5.9) sind weitere Hilfsmittel und Programme dargestellt, welche verschiedene Aspekte mathematischer Anforderungen erleichtern können (auch hier gilt es die Unterschiede bezüglich der Kosten zu beachten).
| Technische Hilfsmittel bei Rechenstörungen |
37
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5.4 Schlussfolgerung
38Im Rahmen des vorliegenden Kapitels haben wir versucht einen möglichst konkreten Überblick über die pädagogischen Maßnahmen zu geben, die eine Diagnose einer Lernstörung für Schülerinnen und Schüler nach sich ziehen kann. Im Laufe des Kapitels wurde ersichtlich, dass es weder ein einfaches, noch ein schnelles Unterfangen ist, das ideale „Maßnahmen – Paket“ für eine Schülerin oder einen Schüler zu schnüren. Es benötigt Akzeptanz, Offenheit und viel Geduld von allen Seiten.
39Das vorliegende Handbuch bezieht sich auf den Grundschulkontext – allerdings endet die Schullaufbahn nicht mit dem Ende der Grundschule. Auch die Herausforderungen, welche sich infolge der Lernstörung ergeben, lauern ein Leben lang. Beim individuellen „Maßnahmen – Paket“ handelt es sich um ein Langzeitprojekt, welches sich über die gesamte Schullaufbahn (Grundschule, Sekundarschule) und darüber hinaus (Hochschulstudium, Berufsausbildung, Berufsalltag) erstreckt. Deshalb ist es wichtig, die passenden Maßnahmen frühestmöglich zu ergreifen und den sinnvollen Umgang mit Kompensationsmitteln einzuüben, um der Schülerin oder dem Schüler die bestmöglichen Voraussetzungen für seine gesamte schulische und berufliche Laufbahn, entsprechend seiner Fähigkeiten und Interessen, zu ermöglichen.
Literaturverzeichnis
- Aidodys (2019). La lecture enfin accessible pour tous. aidodys.com
- Brezing, H., Maisenbacher, D., Renk, G. J., Rinderle, B., & Wehrle, M. (2018). FRESCH - Freiburger Rechtschreibschule: Grundlagen, Diagnosemöglichkeiten, LRS-Förderung in der Schule (Alle Klassenstufen) (Fit trotz LRS - Grundschule). AOL.
- Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP). (2015). Lese- und/oder Rechtschreibstörung bei Kindern und Jugendlichen, Diagnostik und Behandlung—Langfassung (AWMF-Register-Nr.028/044.; p. 95). AWMF. https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/028-044.html
- Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP). (2018). S3-Leitlinie: Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung—Langfassung (AWMF-Register-Nr.: 028/046; p. 71). AWMF. https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/028-046l_S3_Rechenstörung-2018-03_1.pdf
- Dummer-Smoch, L., & Hackethal, R. (2002). Kieler Rechtschreibaufbau. Veris.
- Dummer-Smoch, L., & Hackethal, R. (2007). Kieler Leseaufbau: Handbuch und Übungsmaterialien, Ausgabe D-Druckschrift. Veris. https://veris-direct.de/lernsoftware/deutsch-61/der-neue-karolus-usb-stick.html
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